Der kleine Erdvogel

„Ich will fliegen“, sagt der Maulwurf, der so klein ist, wie ein Eichenblatt“ …
Aber …?! – Maulwürfe leben unter der Erde!
Stimmt. Und wie alle Welt weiß: Maulwürfe fliegen nicht!

Das ist es auch, was die Mutter sagt. Aber … –
Die Sehnsucht des kleinen Maulwurfes ist so groß, dass er beschließt ein „Erdvogel“ zu werden …

Ob das gelingt, erzählt die poetische und zugleich witzige Geschichte „der kleine Erdvogel“ nach Oliver Scherz und Eva Muggenthaler über Sehnsucht, Träume, eigene Ziele und die Kraft der Phantasie.

Auf der Bühne hauchen pohyb's und konsorten diesem feinen Mutmacher buntes Leben ein.

 

 

Das Stück

Im Stück kombinieren die beiden Akteure von pohyb's und konsorten Text und Bilder in verspielter Weise, die von poetischen Bildern bis zu clownesken Szenen reichen.

In ihrer typischen Melange aus Mimik, Gestik und körperbetontem Spiel schlüpfen die beiden Spieler in raschen Wechseln in die Figuren der Geschichte.

Mit Slapstick, Clownesken Elementen, Pantomime, Geräusch und Musik, wenigen Kostüm- und Requisitenteilen nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise die voller Stolperer, Stürze und Höhenflüge steckt.

Abwechslungs- und temporeich, witzig und spannend – ein poetisch-witziger Mutmacher für jung und alt.

 

 

  • ab 3 Jahren
  • Dauer ca. 45 Minuten, keine Pause

Die nächsten Termine

Mi 16.01.2019 - 16:00 Uhr  Dossenheim - Stadtbücherei

Do 07.02.2019 - 10:20 Uhr  Bad Vilbel - Europäische Schule

Do 02.05.2019 - 11:00 Uhr  Aichach - Kath. Gemeindehaus St. Michael

So 06.10.2019 - 15:00 Uhr  Sinsheim - Jugendhaus

Kritiken & Kommentare

Schwetzinger Zeitung, sge - 

»Der kleine Maulwurf will lieber ein Vogel sein«

Publikum schmilzt dahin weiterlesen

EPPELHEIM. Der kleine Maulwurf hatte nur ein Ziel: „Ich will fliegen!“ Diesen Satz wiederholte er immer und immer wieder. Seine Mutter schüttelte voller Unverständnis den Kopf und holte ihren Spross mit deutlichen Worten auf den Boden der Tatsachen zurück: „Wir leben unter der Erde – wir können nicht fliegen!“ Doch so leicht ließ sich der kleine Erdbewohner nicht von seiner Idee abbringen. Neidisch blickte er, wenn er die Nase aus seinem Maulwurfshügel streckte, auf Schmetterlinge und Papierflieger, die über seinem Kopf lustig flatternd durch die Luft schwebten.
Da fasste der kleine Maulwurf einen Entschluss: Er wollte unbedingt ein „Erdvogel“ werden. Sogleich begann er mit Flugübungen. Doch das funktionierte noch nicht so recht. Also machte er sich auf den Weg und fragte verschiedene Tiere, wie denn das so ist mit dem Fliegen. Er begegnet Fliegern und Nichtfliegern und bekam schließlich den entscheidenden Tipp, wie das mit dem Fliegen auch bei Maulwürfen klappen könnte.
Publikum schmilzt dahin
Ganz entzückend war die Geschichte über Sehnsucht und Fantasie, die das mobile Kindertheater „Pohyb’s und Konsorten“ für Kinder ab vier Jahren in die Stadtbibliothek mitgebracht hatte. Das Stück „Der kleine Erdvogel“ von Oliver Scherz und Eva Muggenthaler handelte von der Macht der Träume und war sowohl eine poetische als auch witzige Geschichte über Sehnsüchte, Wünsche, Ziele und die Kraft der Fantasie.
Die beiden Schauspieler Maike Jansen und Stefan Ferencz wussten im Handumdrehen kleine wie große Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Die beiden sind als Schauspielduo seit 2004 zusammen und ein eingespieltes Team. Mit ihren Stücken sind sie in Deutschland und dem Ausland unterwegs. Ihr Ziel ist es, mit einfachen Mitteln und Schauspielkunst Theater zu machen und mit ihren Geschichten die Fantasie ihres Publikums anzuregen.
Die beiden schlüpfen mit Haut und Haaren in ihre Rollen. Wenn Maike Jansen mit kindlicher Stimme und kieksenden Lauten als Maulwurfskind das Fliegen übt, schmilzt das Publikum dahin. Und wenn Stefan Ferencz, der unter anderem auch die gestrenge Maulwurfsmutter spielt, sich in eine kauende Kuh oder in ein anderes Tier verwandelt, sind die Zuschauer voller Begeisterung und Bewunderung für diese wunderbare Verwandlung und Darbietung.

C. Roeder - 

»Beschwingt und heiter«

Kindertheater zum Abheben weiterlesen

Kaum ist der kleine Maulwurf auf der Bühne, ist man schon verliebt. Das liegt vor allem an Maike Jansen, die den kleinen samtigen Kerl mit großartiger Leichtigkeit und Anmut spielt. Und eigentlich weiß man's bald: Diesem Maulwurf wird das Fliegen gelingen. Auch wenn das die erdige Maulwurfmutter - in wunderbarem Kontrast hier Stefan Ferencz - einfach abhakt. Ein Maulwurf, der fliegen will? So ein Quatsch. Wir haben Schaufeln. Punktum aus. Aber dieses bezaubernde Maulwurfkind lässt sich nicht irritieren. Von nichts und niemandem. Dann halt ein Erdvogel. Es ist ein Meisterwerk, das Pohyb's und Konsorten da inszeniert haben. Kindertheater zum Abheben. Beschwingt und heiter. So ist auch der kleine Maulwurf unterwegs, fragt sich durch und begegnet Fliegern und Nichtfliegern, die ihm seine Idee – nein! es ist seine Vision - ausreden wollen. Mitreißend, wie Stefan Ferencz das Wesen, das Typische der Tiere erfasst, die er clownesk, bewegt und mimisch vollendet darstellt. Er käut wieder, als würde er das auch im richtigen Leben tun, gibt einen im wahrsten Sinne des Wortes stolzierenden Storch oder verhält sich so eulenhaft, als würde er selbst nächtens durch den Wald schweben. Von dieser Eule kann man getrost einen Rat annehmen – was der kleine Maulwurf auch tut. Und wenn Maike Jansen ihn den Wind hören lässt, hören die Zuschauer ihn auch - und wenn er dann fliegt, weiß jeder, dass dieses Fliegen viel weiter bringt als Flugzeuge!

»Kommentar, Sabine Buchenwald«

Ltg. Stadtbibliothek Coswig weiterlesen

Liebe Frau Jansen, lieber Herr Ferencz,

Ihre Veranstaltung in Coswig war eine wundervolle Theateraufführung mit minimalen aber wirkungsvollen und vor allem phantasieanregenden Mitteln.

Ich möchte mich im Namen der Kinder und Erzieherinnen nochmals für den sehr schönen Vormittag bedanken, den alle in positver Erinnerung behalten werden.

»Kommentar, Ines Damme«

Dresden, Cotta weiterlesen

Die Veranstaltung in der Bibliothek Dresden Cotta mit Förderschülern der 3. und 4. Klasse war ein voller Erfolg. Die Schüler waren begeistert von der gelungenen Umsetzung des Kinderbuches "Der kleine Erdvogel". Es kam echte Theateratmosphäre auf bei diesem temporeichen, witzigen und spannenden Stück.

»Veranstalterkommentar«

"wunderbarer Erdvogel" weiterlesen

Ich danke Euch herzlich für den wunderbaren Erdvogel!
Eigentlich haben wir es ja auch nicht anders erwartet: Bereits bei der Ankündigung, dass pohyb`s und konsorten wieder nach Kirchzarten kommen lief der Vorverkauf super an! Dementsprechend hatten wir wieder ein gut gefülltes Haus und Ihr habt viele Kinder glücklich gemacht. Auch die ganz Kleinen - mit roten Bäckchen und offenen Mündern - waren ganz gebannt von der Aufführung. Die Erwachsenen sprachen nach der Vorstellung von der Poesie Eurer Darstellung...

Hier noch ein Ausschnitt einer Mail, die ich hinterher bekommen habe:
"Liebe Frau Schmidt, nochmals vielen Dank an Sie und Ihr Team für die gelungene Veranstaltung. Der kleine Matthias und ich haben es sehr genossen. Herzliche Grüße!"

In diesem Sinne, ich freue mich schon auf Euern nächsten Auftritt bei uns in Kirchzarten.

»Veranstalterkommentar«

"Kongenial in Form und Zeichensprache..." weiterlesen

Idstein

Ein Vogel?
Ein Maulwurf?
Ein Erdvogel?

Auf alle Fälle ein Maulswurfs-Kind, das ganz eigene Vorstellungen und Träume vom Leben und seiner eigenen Daseinsform und damit Fortbewegungsfähigkeit hat.
Es wird verlacht und nicht ernst genommen von seiner Umwelt, weil es meint fliegen zu wollen und zu können.
Aber es hält fest an dem, was es sich sehnlichst wünscht und versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dies umzusetzen.

Kongenial in Form und Zeichensprache, figürlich und pantomimisch umgesetzt von Maike Jansen und Stefan Ferencz, den Pohyb‘s und konsorten.

Kindertheater vom Feinsten, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen beeindruckt und lange nachwirkt mit seinen Bildern.





Rüsselsheimer Echo, rke - 

»Vom fliegenden Maulwurf«

Kinder zeigten sich begeistert von den jüngsten Aufführungen von „Der kleine Erdvogel“.  weiterlesen

Dreimal gastierte das Theaterduo „Pohybs und Konsorten“ damit in den Burglichtspielen.
GUSTAVSBURG.
Der Maulwurf schafft das eigentlich Unmögliche
Die Schauspieler, Pantomimen und Clowns Stephan Ferencz und Maike Jansen vom mobilen Theater "Pohybs und Konsorten" brachten die von Oliver Scherz und Eva Muggenthaler stammende Geschichte voller Witz und Poesie bei insgesamt drei Vorstellungen nach Gustavsburg. Es geht um einen kleinen Maulwurf (Maike Jansen), der nicht einsehen will, dass er nicht fliegen kann. Gegen den Widerstand von Mama Maulwurf (Stephan Ferencz) und gegen den Rat der vielen anderen Tieren auf der Wiese schafft der kleine Maulwurf schließlich das eigentlich Unmögliche.
Ein großer, nach vorne aufklappbarer Kasten - das ist alles, was Stephan Ferencz und Maike Jansen für eine Aufführung von "Der kleine Erdvogel" brauchen. Den Rest machen Geräusche, Gesten, Blicke, das einfache Spiel auf der Querflöte und das Einbeziehen der Zuschauer aus.
Sie reagieren dabei immer auch auf vorwitzige Bemerkungen aus ihrem jungen Publikum. Doch in der Regel sind die Jungen und Mädchen sowieso schon gebannt von der Darstellung - und wer will Kinder schon zur Ruhe mahnen?
Aber auch die Erwachsenen hatten ihre Freude an den Abenteuern des kleinen Erdvogels. Die Parabel über das Verwirklichen von Träumen und über das, was Fantasie vermag, verleitet immer wieder einmal zum Schmunzeln. Selbstverständlich steckt viel Kindliches in Stephan Ferencz und Maike Jansen, die über die Bühne stolpern, die ihre Gesichter zu Grimassen verziehen und die manchmal einfach auch die Welt nicht verstehen - so wie es Kindern manchmal auch ergeht.