Pressekritiken und Zuschauerkommentare:

Badisches Tagblatt; Der Murgtäler, Daniela Körner - 

»Der Grüffelo verzehrt am liebsten Schlangenpüree«

Kinder amüsieren sich bei “Pohyb’s und konsorten“ im Marienhaus weiterlesen

Gernsbach – “Andere Richtung! Hinter dir. Nein, da!“ Die Aufregung steigt, die Kinder schreien immer lauter, können kaum noch sitzen bleiben. Schließlich wollen sie die pfiffige Maus vor der Schlange warnen, die sich zischend nähert, um das kleine Tier beim “Schlangen-Mäuse-Fest“ zu vertilgen. Doch: Die Maus weiß sich zu helfen. Sie sei eingeladen beim Grüffelo mit den “feurigen Augen“ und “Stacheln am Rücken“, der obendrein auch noch am liebsten “Schlangenpüree“ verzehrt...

Ein tolles Geschenk machte die kirchliche öffentliche Bücherei anläßlich ihres 125-jährigen Bestehens ihren jüngsten Lesern am Donnerstagnachmittag: Das mobile Theater “pohyb’s und konsorten“ spielte im Marienhaus die beliebte Kindergeschichte “Der Grüffelo“. Maike Jansen und Stefan Ferencz schlüpften in die Rollen der Maus, des Grüffelo und der Waldtiere, die normalerweise gerne Maus auf dem Speiseplan haben.
Mit Pantomime, komplett live erzeugten Geräuschen, Musik auf einer Concertina und einem auf eine schwarze Wand mit kleiner Tür reduzierten Bühnenbild zauberte das Duo Waldatmosphäre in den voll besetzten Mariensaal. Dann trat die Maus mit ausgelassenem “Schubdi, schubbedi-dubti“ in Erscheinung.
Liebevoll ausgestaltet waren dabei auch die Eule mit ihrem englischen Akzent, die Schlange, die auf Russisch zischelte, und der eitle Fuchs, der versuchte, die Maus auf italienisch zu locken. Die für diese Geschichte typischen Reime hatten “pohyb’s und konorten“ ebenfalls integriert – so dass einige Kinder eifrig mitsprachen und ich gerne mit einbeziehen ließen.
“Wann kommt denn endlich der Grüffelo?“, rief ein ungeduldiger Zuschauer. Dann war er da: Übergroß und unverkennbar erschien die Figur über dem Bühnenrand. Gelungen war auch der Brückenschlag zum Grüffelo-Kin, das vom Vater vor der “bösen Maus“ gewarnt wird: “Ihre Augen können wie Feuer blitzen“. Doch das kleine Grüffelo macht sich wagemutig auf die Suche nach der Maus – und trifft die altbekannten Waldtiere wieder.
“Pohyb’s und konsorten“, die das Stück in Zusammenarbeit mit dem Verlag “Beltz & Gelberg“ nach den beiden Kinderbüchern entwickelt haben, lassen diesem Spielzeug des jungen Grüffelo eine besondere Rolle zukommen. “Herr Stockmann“ will nämlich nicht in den Wald. Amüsant stellt Stefan Ferencz dies in seinem clownesken Kampf dar, bei dem die Stockfigur schließlich den Kürzeren zieht. Erstaunlich, wie viel das Duo aus den beliebten Kinderbüchern herausholte. Obwohl der Charakter der Geschichte von Julia Donaldson und der Illustrationen von Axel Scheffler erhalten blieb, entstand etwas ganz Neues.
Seit etwa fünf Jahren sind Maike Jansen und Stefan Ferencz mit dem “Grüffelo“, das für einen kleineren Rahmen konzipiert ist, deutschlandweit auf Tour.

Südkurier.de, Nicola Westphal - 

»Kinderbuch Grüffelo liebevoll in Szene gesetzt«

Eifriges fiebern beim Grüffelo weiterlesen

Radolfzell. Der Grüffelo war zu Gast in der Buchhandlung Greuter. Grüffelo? Wer oder was ist das denn, mag sich jetzt manch Erwachsener fragen. Kinder hingegen kennen ihn. Denn der Grüffelo ist die Hauptfigur eines Kinderbuches, das die britische Schriftstellerin Julia Donaldson schrieb und Axel Scheffler illustrierte. Die faszinierende Phantasiegeschichte wurde liebevoll und behutsam von dem mobilen Theater „Pohyb's und Konsorten“ in Szene gesetzt und zog damit über 140 kleine und große Zuschauer in seinen Bann.

Die Geschichte: Eine kleine Maus spaziert durch den Wald und trifft nacheinander den Fuchs, die Eule und eine Schlange. Alle wollen sie verspeisen. Die Maus entflieht den gefährlichen Tieren, indem sie ihnen erzählt, dass sie schnell weiter müsse, weil sie verabredet sei. Und zwar mit dem Grüffelo, einem Wesen, das ihrer Phantasie entsprungen ist. Sie beschreibt das Phantasiewesen als gefährlich und groß, mit knotigen Knien, grässlichen Tatzen, funkelnden Augen und giftigen Warzen im Gesicht. Aber dann begegnet sie tatsächlich dem Grüffelo. Um sich vor dem großen, bedrohlichen Tier zu retten, erzählt die kleine Maus ihm, dass sie das gefürchtetste Tier im Wald sei. Zum Beweis stapft sie mit dem Grüffelo durch den Wald und alle Tiere nehmen Reißaus – aus Angst vor dem Grüffelo. Die Geschichte, in der es um Mut, Witz und Köpfchen geht, haben die Schauspieler kindgerecht in Szene gesetzt. Mit minimalistischer Requisite und reduzierten Kostümen setzt das Schauspieler-Duo vor allem auf Körpersprache. Sie spielten mit clownesken Elementen und schlüpften allein durch das Ändern von Kopfbedeckung, Stimme und Körperhaltung in die unterschiedlichen Rollen.

Die Schauspieler Maike Jansen und Stefan Ferencz setzten auf die bewährte Strategie des Kasperle-Theaters, in dem die kleinen Zuschauer Kasperle lauthals warnen, wenn das böse Krokodil sich von hinten anschleicht. Die Kinder in der Buchhandlung Greuter fieberten eifrig mit und dank ihrer Hilfe ging die Geschichte für die Maus gut aus.

»Besucherkommentar«

von Ben weiterlesen

Hallo ihr beiden,

Vielen lieben Dank nochmal für das tolle Theatererlebnis! Toll, dass wir dabei waren! Ich musste so viel kichern und hatte riesig Spass!
Euer Ben 3,5 J. mit Mama aus Stuttgart

Mainpitze; Norbert Fluhr - 

»Keine Angst vor großen Tieren«

Grüffelo zieht junge Zuschauer in ihren Bann weiterlesen

Gustavsburg. Eine kleine Maus kann bestenfalls besonders schreckhaften Erwachsenen Furcht einflößen. Die von der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson liebevoll stilisierte Kunstfigur scheint aber selbst vor großen Tieren keine Angst zu haben, wenn da im Wald nicht ein unheimliches Grüffeltier herumschleichen würde: Der “Grüffelo“. Mit ihrer Bühnenfassung des Bilderbuchklassikers “Der Grüffelo“ verzauberten die Schauspieler Maike Jansen und Stefan Ferencz vom Mobilen Theater pohyb’s und konsorten am Freitag in der Villa Herrmann nicht nur die Kinder.
Ein besonderer Tag zum Feiern. Am 15. März 2009 eröffnete Monika Trapp ihre Buchhandlung in Gustavsburg, bei der auch der Kinderstar “Grüffelo“ nicht fehlen durfte. Da ließ es sich das Fantasie-Tier mit den grässlichen Klauen und seinen knotigen Knien nicht nehmen, den vierten Geburtstag mitzufeiern.
Unerträglich scheint die Anspannung für das junge Auditorium zu sein. Maike Jansen entlockt ihrer Concertina fröhliche Töne, das Licht geht aus, doch “Grüffelo“ scheint noch zu schlafen. Eine fast gespenstische Atmosphäre, doch dann tritt ein menschelndes Nagetier in Aktion. Beim erholsamen Waldspaziergang scheint der Maus kein Unheil zu widerfahren. Da sind die quakenden Frösche und das Vogelgezwitscher zu hören. Und auch der Kuckuck trägt mit seinen charakteristischen Revier-Lauten zu einer harmonischen Stimmung bei. Listig schleicht sich ein Fuchs an die bezaubernd aussehende Protagonistin heran, um sie zum Abendessen einzuladen. Die Maus durchschaut aber die Absichten von Meister Petz und entgeht der aufgestellten Falle. Im Wald würde sich ein Ungeheuer namens “Grüffelo“ aufhalten, dessen Lieblingsspeise ein Fuchsspieß sei. Ein Furcht einflößendes Wesen, das die Maus selbst noch nicht gesehen hat. Eine Lebensrettende Notlüge, die der Maus aber auch bei der Begegnung mit der Eule hilft. Schließlich möchte eine Eule nicht von einem gefräßigen Ungeheuer auf dem Mittagstisch landen. Noch ist aber das Abenteuer noch nicht zu Ende. Die Kinder warnen unsere Maus vor der Schlange, die schon genüsslich züngelt. Das Reptil lässt aber von seinem Speiseobjekt ab. Weiß doch unsere niedliche Protagonistin von einem Ungeheuer zu berichten, dass sich gerne an einem Schlangenpüree labt. Die Angst vor dem unbekannten Fabelwesen scheint bei der Maus verflogen, doch dann tritt “Grüffelo“ in Aktion. Mit feurigen Augen betrachtet “Grüffelo“ die Maus. Statt aber Reißaus zu nehmen, erklärt das Nagetier, dass sie am liebsten “Grüffelogrütze“ esse. Das Grüffeltier ist verblüfft. Die Kinder jubeln und sind fasziniert von der mit Slapstick und Pantomime versetzten Performance der Schauspieler. Die Maus kann jetzt in aller Ruhe die begehrten Nüsse knacken.

Eine begeistert aufgenommene Bühnenfassung des Bilderbuchklassikers. Eine wundervolle Parabel, bei der die Kraft der eigenen Fantasie, aber auch die Bereitschaft zum Mut angeregt werden.

Presse Mayen, BS - 

»Knisternde Spannung in der Theaterluft«

Kammerspiel des Slapstick in Mayen weiterlesen

Mayen. Sie nennen sich “pohyb’s und Konsorten“, Maike Jansen und Stefan Ferencz. Beide sind seit dem Jahr 2004 mit Produktionen für Kinder und Erwachsene in Deutschland und dem Ausland unterwegs um mit einfachen, reduzierten Mitteln lustvolles und amüsantes Theater zu machen. Ihre Pantomime, das Maskenspiel, Slapstick, die Clownerie oder das Stegreifspiel begeisterten die Besucher aus den Kindergärten genau so wie der rasche Figurenwechsel, die Situationskomik, Wörter, Stimmen, die Geräusche, aber auch die ganze Stimmung und Musikuntermalung. Das war einsame Spitzenklasse, dieses Event, zu dem die Buchhandlung Reuffel ihre kleinen Kunden in den großen Sitzungssaal des Mayener Rathauses eingeladen hatte. Mayens Stadtchef, Wolfgang Treis, der die kleinen Besucher in seiner Eigenschaft als Hausherr begrüßte, sah in dieser Veranstaltung einen tollen Beitrag für das kulturelle Leben innerhalb der Eifelstadt. Danach lag knisternde Spannung in der Theaterluft. Bis, ja bis zwei seltsame Wesen in karierten Knickerbocker-Latzhosen-Kombination mit allerlei “Ah-Oh-Prrrt“ den Raum vor der schlichten Bühne eroberten. Dabei offenbarten sich die Beiden als ebenso schnell eingeschnappte wie auch übermütig herumalbernde Freunde. Und als dann die morgendlichen Kirchenglocken erklangen, wechselte die Szenerie schnell auf die Atmosphäre eines Bauerhofes, der von “Franz von Hahn“ sozusagen “geweckt“ wurde. Jonny Mauser und der Dicke Waldemar halfen ihm dabei.
Einfach köstlich, die jungen Gäste waren begeistert. Einer Lachsalve folgte die andere. Dann, sousagen ein Kammerspiel des Slapstick. Kleine Accessoires wie ein Strohhut mit Schweinsohren, oder ein über die Nase gestülpter Hahnenschnabel reichten völlig aus, um in dieser Show nach Helme Heines Kinderbuchklassiker Richtige Freunde träumen voneinander“ die “Freunde“ anzudeuten. Mit viel “Schaba-Schaba-Buh“ mühte sich derweil Jonny mit einem übergroßen Hammer ab. Spannung bis zum glücklichen Ende war angesagt. Großes Lob von den mitgereisten Kiga-Betreuerinnen. “Das war genau das Richtige für unsere Kinder, um der Fantasie freien Lauf zu lassen.

Familie Baier, Landshut - 

»Besucherkommentar zu den Freunden«

Meine Kinder und ich haben pohyb's und konsorten nun das 2. Mal in Landshut/Pustet erleben dürfen. Wir waren jetzt auch im SAMS-Stück im Stadttheater. Hier jetzt mein Erfahrungsbericht: obwohl der Stadttheater-Besuch mit perfekter Bühne und Technik und Pipapo noch nicht mal 1 Woche her ist, haben die Kinder noch kein einziges Mal(!) seit dem Besuch darüber gesprochen! Euer Theater mit den 3 Freunden ist jetzt doch schon einige Wochen her und erst gestern ist ihnen wieder was von Euch (“schubba-schubba...“) eingefallen und wir hatten gemeinsam so viel Spaß damit! Danke, dass ihr mit eurer Minimalität so viel Platz für Phantasie lasst! Wir finden euch einfach toll!! Frohe Weihnachten! Familie Baier, Landshut weiterlesen

Meine Kinder und ich haben pohyb's und konsorten nun das 2. Mal in Landshut/Pustet erleben dürfen. Wir waren jetzt auch im SAMS-Stück im Stadttheater. Hier jetzt mein Erfahrungsbericht: obwohl der Stadttheater-Besuch mit perfekter Bühne und Technik und Pipapo noch nicht mal 1 Woche her ist, haben die Kinder noch kein einziges Mal(!) seit dem Besuch darüber gesprochen! Euer Theater mit den 3 Freunden ist jetzt doch schon einige Wochen her und erst gestern ist ihnen wieder was von Euch (“schubba-schubba...“) eingefallen und wir hatten gemeinsam so viel Spaß damit! Danke, dass ihr mit eurer Minimalität so viel Platz für Phantasie lasst! Wir finden euch einfach toll!! Frohe Weihnachten! Familie Baier, Landshut

Mainspitze, Claus Langkammer - 

»Aus zwei mach drei«

Duo pohyb`s und konsorten verzaubern junge Besucher - Lachen und Strahlen weiterlesen

Gustavsburg. Das Verzaubertsein hält an. Als man nach der entzückenden Bekanntschaft der Herrschaften “Franz von Hanhn“ sowie “Johnny Mauser“ und des dicken Schweinchens “Waldemar“ aus dem Dunkel des Burglichtspiele-Saales ins Helle zurückkehrt, hat man gar keine Lust mehr auf diese Wirklichkeit, dieses Graue, Genormte, verzweifelt Wichtigtuerische, wo Spaß und Verrnügen unerschwinglich zu werden drohen.

Erstklassige Schauspieler

Auf dem Trottoir, unterwegs zum Bus, reißt die Fantasie Possen. Man stellt sich vor, dass doch gerade dieses unerbittlich Wirkliche etwas von dieser hinreißenden Pantomime und fantasiekitzelnden Lautmalereien vertragen könnte, womit das poetische Kindertheater “pohyb`s & konsorten seine jungen Gäste beschenkt hat.
Zwei - nämlich die erstklassigen Schauspieler Stefan Ferencz und Maike Jansen - spielen drei. Und verzaubern.

Totale Stille

Die Kinder sind mucksmäuschenstill, um nach einem gelandeten Pantomime- oder Wörtergag aus der Abenteuerwelt der “Freunde“ in Helme Heines gleichnamigem Buch mit dem Lachen herauszuplatzen. Damit wir nicht vergessen. Die Philosophie des reizenden 45-Minuten-Theaterstückes für Kinder von vier Jahren an lautet natürlich “Richtige Freunde helfen einander“. Oder: “Sie träumen nachts sogar voneinander.“ Und sie landet dort, wo sie landen soll: im dafür empfänglichsten Kinderverständnis.
Auf dem Stenoblock entziffert man Versuche, drollige Lautmalereien festzuhalten. Daraus werden “schoppo“ oder “zuckoah“, gefolgt von “chabhpfpfneknakna“ oder “schoohha“ sowie auch “tntntntn“ oder “tftftf“ und schließlich “boahboahboah“. A propos: Wie Maike das “Kikerikiiii“ nachgerade zelebriert, den Hahn in seinem gewichtigen aufgeregten Stolz auf dem Misthaufen des Bauerhofes nachahmt, das hat Klasse.

Lachen und Strahlen

Dieser Klasse freilich steht Stefan in nichts nach. Selten sieht man eine derart ausgefeilte, witzige und dabei unangestrengt wirkende Körpersprache, die den schönsten Widerhall im Lachen und Strahlen der Kindergesichter findet. Bühnenbilder erinnern an den Umgang mit Transparentpapier aus den Tagen der Kindheit. Angeleuchtet erscheinen die “Freunde“ dahinter ab und zu als Scherenschnitt.
Und groß ist die Ungeduld der Kinder schon im Flur des Theaters gewesen, wo die nette Dame aus der Villa Kunterbunt wissen möchte, warum das Schweinchen Waldemar nicht bei Johnny Mauser übernachten kann.
Die Antwort kommt im Handumdrehen: “Waldemar ist zu dick. Er paßt nicht ins Mauseloch.“ Man sieht: Lesen bildet.

pohyb's und konsorten – Interview Radio mephisto

Interview hören – Teil 1 – Begrüßung
Interview hören – Teil 2 – Kindertheater
Interview hören – Teil 3 – Clowns im Krankenhaus
Interview hören – Teil 4 – Verabschiedung

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